CAD / CAM
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KERAMIKKRONEN
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OXIDKERAMIK
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SILIKATKERAMIK
KERAMIKKRONEN
KERAMIKKRONEN
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
CAD / CAM- gefertigter Zahnersatz umfaßt in der Prozesskette von Zahnpräparation bis Fertigstellung 5 typische Vorgänge: Scan » CAD » Prototyp » CAM » Manufaktur.
Scan | Wir digitalisieren unsere Zahnpräparationen entweder direkt im Patientenmund (Intraoralscan) oder indirekt über die Herstellung klassischer Abformungen und Modelle mit einem hochauflösenden 3D- Laserlichtscanner (Extraoralscan). Der so gewonnene Datensatz wird dann mit unserer CAD / CAM- Software direkt am Patientenstuhl in Leverkusen (chairside) oder indirekt in unserem Partnerlabor in Köln (labside) weiterverarbeitet.
CAD | Auf Grundlage der digitalisierten Zahnpräparation entwerfen wir das CAD- Modell ihres Zahnersatzes. Mit der digitalisierten Gegenbezahnung werden Funktions-/ Kaubewegungen simuliert. Ein STL- Datensatz wird, wie in jeder CAD- Software üblich, auf Plausibilität respektive Umsetzbarkeit hinsichtlich der weiterverarbeitenden Maschinentechnik geprüft. Schließlich wird er ins Kölner Maschinenzentrum übermittelt.
Prototyp | Ein Zahnersatzprototyp kann in Form und Funktion so weit verändert werden bis er die Zustimmung des Patienten findet. Viele Kunsthandwerker erstellen Muster ihrer endgültigen Arbeit, ein als Backward Planning bezeichnetes Verfahren zur Qualitätssicherung. Dem Mehraufwand an Zeit und Material steht die höhere Patientenzufriedenheit mit der fertigen Arbeit gegenüber.
CAM | Als subtraktives Formgebungsverfahren nutzt unser Zahntechnik- Partner in Köln HSC-CNC-Fräs- und Oszillationsmaschinentechnik. Hiermit lassen sich alle Zahnersatzindikationen mit allen derzeit auf dem Markt befindlichen Materialien realisieren.
Der Zahnersatz- Rohling wird dabei aus industriell vorgefertigten runden Materialscheiben herausgearbeitet, den sogenannten Blanks.
Manufaktur | Als letzter Arbeitsschritt bleibt die manuell- zahntechnische Endvergütung durch den Keramiker.
/ SCAN
SCAN
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Der Extraoralscanner bietet wegen seiner umfangrei- cheren Messtechnik ein weitaus breiteres An- wendungsgebiet.
Sein Messfehler beträgt +/- 10 μm. Das entspricht in etwa 10% des Durchmessers eines menschlichen Haares.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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CAD
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Nachdem jeder einzelne Pfeilerzahn des Zahnersatz-Modells gescannt wurde planen wir Ihren Zahnersatz online mit unserem Techniker in Köln.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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CAD
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Alle Einzelkomponenten werden in ihrer korrekten dreidimensionalen Position zu einem einzigen Daten- satz zusammengefügt oder wie wir sagen "gematcht".
Im nächsten Schritt wird Ihr Zahnersatz- Entwurf mit einer speziellen CAM- Software für den Fräsvorgang weiterbearbeitet. Zunächst erstellen wir ein vollanato- misches Modell.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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CAD
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Im endgültigen Zahnersatz- Entwurf wird die später manuell aufzutragende Keramikbeschichtung berück- sichtigt. Deren ideale Mindestschichtstärke wird ent- sprechend der Materialwahl in einem separaten Pro- grammschritt festgelegt. Kronen- und Brückenanteile werden also weder unter-, noch unnötig überdimensio- niert.
Nun kann der STL- Datensatz für das Fräszentrum in Köln fertiggestellt werden.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
/ PROTOTYP
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PROTOTYP
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Bei umfangreicheren Arbeiten empfehlen wir oftmals ein aufwändigeres Verfahren: das Dental Prototyping. Ist das CAD- Modell erstellt, kann der Datensatz im Maschinenzentrum in den definitiven Zahnersatz überführt werden. Muss er aber nicht.
Wäre es nicht hilfreich bereits vor Fertigstellung Ihres Zahnersatzes eine zwar vereinfachte aber absolut iden- tische 1:1- Kopie des Zahnersatzentwurfes anzupro- bieren und zusammen mit uns auf mögliche Änderungswünsche hin zu begutachten?
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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PROTOTYP
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Nach Präparation, Abdrucknahme und Modeller- stellung wurden möglichst viele ihrer Wünsche in den CAD- Entwurf integriert. Auf dieser Grundlage wurde der aus einem Kunstoffblank ausgefräste Zahnersatz- prototyp erstellt.
Welche Vorteile bietet ein solcher Prototyp?
Er kann anprobiert und verändert werden. Falls erford- erlich können größere Veränderungen des 1. Prototyps mit einem 2. überprüft werden. Unsicherheiten seitens des Patienten können durch ein mehrtägiges Probetragen des Prototyps minimiert werden.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
/ CAM
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CAM
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Im Fräszentrum angekommen wird der Datensatz entsprechend der verarbeitenden Maschinentechnik optimiert. Es erfolgen Fräsbahnberechnungen: Wie wird der der Entwurf am effektivsten aus dem sogenannten Blank herausgearbeitet?
Blanks sind neben Chrom- Kobalt und Titan unter anderem als Lithiumdisilikat-, Glas- und Zirkonoxid- keramik verfügbar.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen / hyperDENT
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CAM
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Die Kombination von Scan- und CNC- gesteuerter Maschinentechnik ermöglicht uns heute eine Präzision in der Größenordnung von 10 μm.
Gefräste Rohlinge erreichen dabei mittlere Ober- flächenrauheiten von 0,2 μm. Der physikalische Begriff der Rauheitbezeichnet die Unebenheit einer Oberfläche.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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CAM
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Der von der Zahntechnik in Köln gefräste ZS- Blank (Zirkon- Soft- Blank) ähnelt in Konsistenz und Aussehen einem Kreideblock. Er muss noch auf seine Endgröße gesintert werden. Erst nach dem mikroprozessor- gesteuerten Sinterprozeß erhält er seine endgültigen Materialeigenschaften. Dabei schrumpft er um etwa 20%.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
/ MANUFAKTUR
MANUFAKTUR
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Wir sehen wie der auf dem Modell aufgepasste Keramik- rohling manuell mit einer Keramikmasse beschichtet wird.
Dieser als Verblendung bezeichnete Vorgang bleibt trotz des Trends zum vollständig digitalen Fertigungs- prozesses in Technikerhand.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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FINISH
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Die höhere Lichttransmission, auch als Transluzenz bezeichnet, unseres Zirkoniumdioxids ermöglicht eine natürlichere Farbgebung.
Ausschlaggebend für eine authentische Optik sind verschiedene Transmissionswerte, die den geschichte- ten Aufbau eines natürlichen Zahns in basale Dentin- und schneidekantenwärtige Schmelzschicht nach- empfinden.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
OXIDKERAMIK
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OXIDKERAMIK
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Gemäß der Prämisse "keep it simple" können wir heute alle Indikationen für festsitzenden CAD/ CAM- gefertigten Zahnersatz mit 2 Keramiken abdecken: Oxid- und Silikatkeramik. Diese wiederum können mit 2 Techniken kombiniert werden: Monolith- und Schichttechnik. Möglich sind also 4 Kombinationen aus Material- und Verfahrenstechnologie.
Oxidkeramiken sind im Gegensatz zu Silikatkeramiken ausschließlich kristallin aufgebaut. Mit höherem Kristall- anteil einer Keramik steigt deren Festigkeit und sinkt deren Transluzenz. Ausgangsmaterial der von uns verwendeten Oxidkeramik sind gesinterte isostatisch vorgepresste Zirkondioxidblanks. Industriell vorgefertiges Zirkondioxid ist weitaus härter und verschleißfester als Stahl. Oxidkeramik kommt überall dort zum Einsatz, wo es auf außergewöhnliche Festigkeit Ihres Zahnersatzes ankommt. Silikatkeramik zeichnet sich wegen seines zusätzlichen Glasanteils durch seine Trans- und Opaleszenz aus, Vorraussetzung für hochästhetischen Zahnersatz.
Monolithischer Zahnersatz ensteht aus einem präfabrizierten Keramikblock, der zur weiteren Charakterisierung mit Keramikfarben individualisiert wird. Geschichteter Zahnersatz dagegen ensteht aus der Kombination eines präfabrizierten Keramikblocks mit einer weiteren Schichtkeramik.
Monolithische Oxidkeramik | Monolithische Oxidkeramik eignet sich hervorragend für alle Kronen,Brücken und andere Restaurationen, die besonders hohen Belastungen standhalten sollen. Das können sein: Kronen im Seitenzahnbereich, große Brücken oder Verbindungselemente wie Teleskopkronen bei herausnehmbaren Zahnersatz.
Geschichtete Oxidkeramik | Bei der geschichteten Oxidkeramik ersetzten wir die sichtbaren Anteile oxidkeramischen Zahnersatzes gegen transluzentere Schichtkeramik. So kombinieren wir mechanischen Vorteil der Oxid- mit ästhtetischen der Schichtkeramik.
SILIKATKERAMIK
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SILIKATKERAMIK
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Silikatkeramiken kommen überall dort zum Einsatz, wo es auf außergewöhnliche Ästhetik Ihres Zahnersatzes ankommt. Silikatkeramiken verfügen im Gegensatz zu den rein kristallin aufgebauten Oxidkeramiken über eine zusätzliche Glasmatrix. Der Glasanteil bewirkt eine weitaus höhere Transluzenz.
Ausgangsmaterial für unsere Silikatkeramiken ist eine Sonderform unter den Silikatkeramiken: die Lithium- disilikatkeramik. Diese unterscheidet sich von herkömmlichen Silikatkeramiken durch einen besonders hohen Kristallanteil von etwa 70%. Liegt die Festigkeit einer herkömmlichen gesinterten oder gepressten Silikatkeramik bei 100 MPa, so liegt die der Lithiumdisilikatkeramik bei 400 MPa.
Deshalb eignen sich Silikatkeramiken vor allem für alle Kronen, Brücken und andere Restaurationen, an die besonders hohe Anforderungen an die Ästhetik gestellt werden. Das können Kronen im Front- und Seitenzahnbereich, kleine Brücken oder Veneers, Inlays bis hin zu Teilkronen sein.
Monolithische Silikatkeramik | Das Pendant zur monolithischen Oxidkeramik, nur das es sich beim Ausgangsmaterial um die tranluzentere bemalte Disilikatkeramik handelt.
Geschichtete Silikatkeramik | Derzeit das Maximum des ästhetisch Machbaren. Höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen wir mit der Variante eines CAD/ CAM- gefrästen Lithiumdisilikatkäppchens, das anschließend manuell mit einer Fluor- Apatit- Glaskeramik beschichtet wird. Diese neuartige Schichtkeramik ist in ihren Eigenschaften dem natürlichen Zahnschmelz nachempfunden.
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SILIKATKERAMIK
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Vorraussetzung für die Langlebigkeit von keramischem Zahnersatz: die präparierten Zähne dürfen keine scharfen Kanten aufweisen, weil es dort sonst zu Spannungsspitzen der später aufgepassten voll- keramischen Kronen käme.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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SILIKATKERAMIK
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Geschichtete Silikatkeramik: wir entwerfen das spätere Disilikatkäppchen. Dieses wird im weiteren Verlauf von unserer Zahntechnik in Köln manuell mit einer Fluor- Apatit- Glaskeramik beschichtet.
Foto: Zahnarzt D.Schulz Leverkusen
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SILIKATKERAMIK
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Um eine optimale Passung Ihres Zahnersatzes zu gewährleisten erfolgt zunächst eine Gerüstanprobe.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen
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SILIKATKERAMIK
18.03.2012 | Autor: D. Schulz (Zahnarzt Leverkusen / Köln)
Aufgenommen in unserer Zahnarztpraxis in Leverkusen: beachten Sie die natürliche Trans- und Opaleszenz des Zahnersatzes. Selbst bei einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung sind diese Kronen kaum von den eigenen Zähnen zu unterscheiden.
Foto: Zahnarzt D. Schulz Leverkusen

